Zum Inhalt springen

Abfindung

Abfindung strategisch verhandeln.

Die häufig genannte Faustformel ist nur ein Orientierungspunkt. Entscheidend ist, welche Verhandlungsposition aus der konkreten Rechtslage entsteht.

Was beeinflusst die Höhe?

  • Angreifbarkeit einer Kündigung
  • Dauer der Betriebszugehörigkeit
  • Vergütung und Position
  • Prozess- und Annahmeverzugsrisiken
  • Interesse an schneller Planungssicherheit
  • weitere Verhandlungspunkte wie Zeugnis, Bonus und Freistellung

Abfindung als Teil einer Gesamtlösung

Eine wirtschaftlich gute Einigung besteht häufig nicht nur aus einem Geldbetrag. Beendigungszeitpunkt, Freistellung, variable Vergütung, Urlaub und Zeugnis können den tatsächlichen Wert einer Vereinbarung erheblich beeinflussen.

Wo entstehen Verhandlungsspielräume?

Kündigungsschutz

Je größer das Prozessrisiko des Arbeitgebers, desto stärker kann die Verhandlungsposition sein.

Zeit & Planung

Eine schnelle und rechtssichere Beendigung kann für beide Seiten wirtschaftlichen Wert haben.

Vergütung

Offene Ansprüche, Bonus oder Provision gehören in die Gesamtbetrachtung.

Nebenbedingungen

Freistellung, Zeugnis und Wettbewerbsfragen können für die nächste berufliche Phase wichtig sein.

Häufige Fragen

Gibt es bei jeder Kündigung eine Abfindung?

Nein. Ein allgemeiner Anspruch besteht nicht. Abfindungen entstehen häufig durch Vereinbarung oder gerichtlichen Vergleich.

Wie funktioniert die 0,5-Formel?

Als grobe Orientierung wird häufig ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr genannt. Das konkrete Ergebnis kann deutlich darüber oder darunter liegen.

Kann eine Abfindung Auswirkungen auf Arbeitslosengeld haben?

Je nach Gestaltung können sozialrechtliche Folgen entstehen. Deshalb sollten Beendigungszeitpunkt und Kündigungsfrist mitgeprüft werden.