Aufhebungsvertrag · Ratgeber
Aufhebungsvertrag: Diese Punkte sollten Sie vor der Unterschrift prüfen
Ein Aufhebungsvertrag kann eine schnelle und planbare Trennung ermöglichen. Er kann aber auch Rechte beseitigen, die bei einer Arbeitgeberkündigung zunächst bestehen würden. Deshalb sollte nicht nur die angebotene Abfindung betrachtet werden.
1. Abfindung nicht isoliert betrachten
Die Höhe der Abfindung ist nur ein Bestandteil des wirtschaftlichen Ergebnisses. Offene Vergütung, Bonus, Provision, Resturlaub und die Dauer der Freistellung können ebenso bedeutsam sein.
2. Beendigungszeitpunkt und Kündigungsfrist
Der vereinbarte Endtermin sollte mit der maßgeblichen Kündigungsfrist abgeglichen werden. Das kann auch für sozialrechtliche Folgen Bedeutung haben.
3. Freistellung genau regeln
Zu klären ist insbesondere, ob die Freistellung widerruflich oder unwiderruflich erfolgt und wie Urlaub, Zeitguthaben sowie anderweitiger Verdienst behandelt werden.
4. Das Zeugnis mitverhandeln
Eine klare Zeugnisregelung kann spätere Auseinandersetzungen vermeiden. Je nach Verhandlungssituation können Note, Schlussformel oder ein abgestimmter Entwurf geregelt werden.
5. Arbeitslosengeld mitdenken
Ein Aufhebungsvertrag kann sozialrechtliche Auswirkungen haben. Insbesondere mögliche Sperr- und Ruhenszeiten sollten vor Unterzeichnung berücksichtigt werden.
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Konkrete Situation prüfen lassen
Allgemeine Informationen können die Prüfung des Einzelfalls nicht ersetzen.
Stand: [DATUM VOR LIVEGANG ERGÄNZEN]. Dieser Ratgeber bietet eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.